Tortured Soul Asylum

 



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DISCLAIMER:

FOLGENDE TEXTE UND DEREN INHALT SIND NICHT EINS ZU EINS AUF IHREN VERFASSER ZU ÜBERTRAGEN!!
Mit anderen Worten: Maßt euch nicht an, anhand meiner Texte über mich als Person zu richten. Das Ergebnis wäre ein schwer verzerrtes Bild der Realität. Jene, die mich kennen, wissen das.

Kunst MUSS schwermütig sein, um zu funktionieren. (Zumindest meine Kunst muss das.)
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Traum

Heute hatt' ich einen Traum
In diesem Traum fand ich mein Glück
Heute hatt' ich einen Traum
So wunderschön, ich will zurück

In meinem Traum war ich ein Mann
Ohne Schatten im Verstand
An einem Ort jenseits des Seins
Umhüllt von einem warmen Schein

Wo Wunsch und Wirklichkeit vereint
Zu zauberhafter Einsamkeit
Verweilt’ ich eine Ewigkeit
In Wahrheit doch nur kurze Zeit

Ich frage dich, mein werter Freund
(Hast doch auch du schon so geträumt
Wer will sich Wahrheit eingestehn
Hat er das Paradies gesehn?

Heute hatt' ich einen Traum
Der Traum, in dem ich fand mein Glück
Und eines wunderschönen Tags
Wird dieser Traum die Wahrheit sein
Dann schlafe ich für immer ein
und kehr dorthin zurück
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Wintergebet

Die Nacht erstarkt in ihrer Macht
Die Sonne weicht der Wolkenpracht
Die laue Luft wird fortgeblasen
Während laut der Nordwind lacht

Die Welt rundum, sie übt das Sterben
Stürzt sich zu uns ins Verderben
Bäume, bunte Blätterkleider
Aufgeputzt für Schlafes Bruder

Schmetterlinge in der Nacht
Aus ihren Schwingen werden Scherben
Eiswind trägt die Hoffnung fort
Auf ein Widersehen am Morgen

(Gebet)
Winter, klopf an meine Tür,
ich öffne dir.
Nacht, umhülle meinen Geist,
er ist vereist.
Kälte,
dich allein
saug ich ein
Mach mich stark!
Wasch mich rein!
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Reise

Nur der Himmel weint mit mir
Hüllt die Welt in Dunkelheit
Wiegt mich in Geborgenheit
Zum Danke kreisch ich ihm ein Lied

Ich singe von gebrochenen
Versprechen und zerbrochenen
Wünschen, Träumen und Gedanken
Um die sich alle Sinne ranken

Ich singe vom vergeblichen
Bemühen eines Sterblichen
sich seine eigne Welt zu schaffen
in der zu leben es sich lohnt

„Dies sei mein einziges Begehr
Ich bitte dich, erlaube mir

Mein eigen Himmelreich
auf Erden zu errichten“


Das grau bemalte Himmelszelt
Gar weit entfernt ein Licht durchbricht
Es hat sich einen Weg gebahnt
Durch nebelhafte Finsternis..

Doch sieht mich nicht
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Einsamkeit

Einsamkeit, sie ist mein Wegbegleiter
Treue Magd, ergeben allezeit
Dankbar bin ich ihr für dies Geleit
Auf der Suche nach der Himmelsleiter

Zu lange Zeit wähnte ich mich allein
Doch dann umfing sie mich in kaltem Schein
Sie saugte sich an meinem Herzen fest
In meinen hohlen Kopf grub sie ihr Nest

In meinem tränenreichen Tränenreich
Nur oberflächlich eurem Himmel gleich
Verbring ich abertausend Ewigkeiten
Und lasse mich von meinen Träumen leiten

Versunken in mir selbst
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Tag ohne Morgen

Mit einem Kindlein an der Hand
Hab ich mich von euch abgewandt
Zu wandern zu dem Lichtlein fein
Um zu sein, niemehr allein

Kindlein, sag ich
Kindlein mein
Führ mich in den Sonnenschein

Zusammen werden wir ihn sehn
Den Sinn des Lebens, wunderschön
Werden bitten, werden flehn
Die Wahrheit endlich einzusehn

Dann mit der Sonne untergehn


Das Kindlein dreht den Kopf zu mir
Sagt: „Weißt du, ich bin gar nicht hier.“
Es spricht zu mir so leis und zart
Und doch so grausam bös und hart
„Denn ich bin du, und du bist ich!
Ehrlich, wusstest du das nicht?“

So pack ich diesen kleinen Wicht
Schüttle ihn, er wehrt sich nicht
Er spricht nur leise vor sich hin
Bis er zerfällt zu einem nichts

Liebe, Hass und Pech und Glück
Alles lasse ich zurück
Dieses Dasein, dieses Leid
Mein Innres nach Erlösung schreit
Schenk ein, schenk ein
mir Blut statt Wein
Ich fresse meine Einsamkeit

Lebe nun im Sternenzelt
Unter mir der Rest der Welt
Kaltes Licht die Nacht erhellt
Ein Feuerball vom Himmel fällt
Träne, die ich hab verloren
Bin zu einem Mond erfroren
Viele sehn das Antlitz mein
Sehen meinen kalten Schein
Wollte niemehr einsam sein...

Doch nun für immer bin allein
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Der Mond
das Himmelskind der Nacht
Hat bald viel Unheil mir gebracht
Die Nacht in totes Licht getaucht, nimmt krankes Schicksal seinen Lauf
Denn Hirngespinste wachen auf
Die in mir sonst schlafen immer dar
immer dar, so wie es immer war? immer dar? JA!

Spüre sie in mir
spür sie schaben, kratzen, kreischen, beissen,
fauchen, geisseln, Geist zerreissen
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InSoMnia:

Die Dunkelheit der Nacht
Dämon des Unbekannten
Höret wie er lacht
Wer warn sie die ihn sandten

Aus ihren Löchern krochen sie
Schattenwesen der Fantasie
Geborgenheit, sie ward verloren
Und die Angst, sie ward geboren

Durch Tiefen des Bewusstseins hetzen
Aus Angst das eigne Herz verletzen
Tränen das Gesicht benetzen
Träume das Gehirn besetzen
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Tier-mensch:

Abgewendet hab ich mich
Von dieser Welt, sie hassen mich
Wollten mich nie akzeptieren
Für mich nicht ihren Ruf riskieren

Gebeugt habe ich mich vor ihnen
Geh fortan auf allen Vieren
Mache es den Tieren gleich
Den Bestien, die nach euch gieren
Eurem Körper, eurem Fleisch
Denn ich hab nichts mehr zu verlieren

Alles was ich war
Wurde mir genommen
Alles was ich träumte
Träume... mir entschwommen
Alles was ich fühlte
Habt ihr mir gestohlen, DIEBE!
Aus meiner Seele, meinem Geist
Ich hab verlernt zu lieben...

Ich Lebe nun in meinem Wald
Am Rande eurer Ewigkeit
Hab mir dort ein Heim gegraben
Versucht mein Dasein zu ertragen

Ich rate euch
Haltet euch fern
Von dem Biest im Dunkelwald
Denn der Hass den ihr genährt
Erblüht in mir zu einer Blume
Blume der Gewalt
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Wanderer:

Komm mit mir. Nimm meine Hand und ich werde dich führen. Wir ziehen durch den Wald der Trauer und durchstreifen das Tal der Finsternis. Wir schwimmen durch das Meer der Tränen und trocknen unsere Körper in dem kalten Licht des Mondes am schwarzen Strand einer längst gestorbenen Insel. Dann pflanzen wir ein Veilchen in der toten Erde, umsorgen dieses zermarterte Nachtschattengewächs und sehen zu wie es durch uns blüht und gedeiht... Kannst du es sehn?
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